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Neutralität in Bibliotheken – ein Werkstattbericht

Der Beitrag ist ein Werkstattbericht der Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung, deren regulärer Bestand zum Teil aus rechter Literatur besteht und der Umgang damit ein tagtäglicher ist. Nach einer kurzen Einführung entwickelt der Aufsatz anhand der Schritte Erwerbung, Katalogisierung sowie Standort – Zugänglichkeit – Nutzung den Arbeitsalltag mit rechter Literatur.


The article is a workshop report of the library of the Center of Research on Antisemitism. The regular collection consists partly of right-wing literature. After a short introduction, the essay depicts the use of this literature on a daily basis along the steps acquisition, cataloguing and location-accessibility.


Zitiervorschlag
Irmela Roschmann-Steltenkamp, "Neutralität in Bibliotheken – ein Werkstattbericht". LIBREAS. Library Ideas, 35 ().


Einen Artikel über Neutralität und den Umgang mit rechter Literatur in Bibliotheken zu schreiben, stellt mich vor einige Herausforderungen: Ich bin seit Oktober 2016 in der Bibliothek des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) an der TU Berlin tätig. Davor habe ich 23 Jahre lang die Bibliothek der Stiftung Topographie des Terrors geleitet. Im ZfA habe ich täglich mit rechter Literatur zu tun: Ich bestelle Titel aus rechten Verlagen, abonniere Zeitschriften aus dem rechten und zum Teil auch rechtsextremen Spektrum und muss mich viel mit Literatur von verurteilten Holocaustleugnern auseinandersetzen. Die Forschungsfelder des ZfA benötigen diese Literatur; die Studierenden unseres Studienganges Interdisziplinäre Antisemitismusforschung brauchen die Medien für ihre Referate und Hausarbeiten. Was kann ich also aus meiner Perspektive, die fast schon von einem Alltagsumgang mit rechten Medien gekennzeichnet ist, zu dem Thema dieser LIBREAS-Ausgabe schreiben? Hinweise zu geben, wie andere Bibliotheken, für die rechte Literatur die Ausnahme ist, mit entsprechender Literatur umzugehen haben, maße ich mir nicht an. So erscheint mir ein Werkstattbericht meiner täglichen Arbeit im ZfA und aus meiner Erfahrung der langjährigen Tätigkeit in der Bibliothek der Stiftung Topographie des Terrors weitaus sinnvoller.

Um einigermaßen angemessen über rechte Literatur und Neutralität schreiben zu können, möchte ich zuerst beide Begriffe definieren:

Unter rechter Literatur verstehe ich in meinem Beitrag Medien, die aus dem rechtsradikalen, rechtsextremen sowie dem rechtsintellektuellen Spektrum stammen. Die Zuordnung mache ich an bestimmten Verlagen, Autor*innen und Themen fest. Beispielhafte Verlage sind hier etwa der Druffel-Verlag, Grabert (heute Hohenrain), Nation Europa, Antaios, Junge Freiheit, Kopp, Deutsche Stimme, Castle Hill Publishers. Bestimmte Autoren sind beispielsweise Germar Rudolf, Horst Mahler, Götz Kubitschek oder Thilo Sarrazin. Themen, die das rechte Spektrum abbilden, sind unter anderem Antisemitismus, NS-Verherrlichung oder -Leugnung, Verschwörungstheorien und Hetze gegen Flüchtlinge. Wie überall gibt es aber selbstverständlich auch bei der Abgrenzung rechter von anderer Literatur Grauzonen und unscharfe Bereiche: Sind etwa Akif Pirinçis Katzenkrimis rechts, weil er mittlerweile eindeutig rechte Positionen bezieht?1 Ist die Biene Maja der antisemitischen Literatur zuzurechnen, weil ihr Verfasser Waldemar Bonsels ein bekennender Antisemit war? Hier muss meines Erachtens genau hingesehen und diskutiert werden. Eine einfache, einheitliche Lösung gibt es nicht.

Was ist Neutralität? Wikipedia leitet vom Eintrag Neutral zum Eintrag Objektivität weiter und sagt dazu: Objektivität […] bezeichnet die Unabhängigkeit der Beurteilung oder Beschreibung einer Sache, eines Ereignisses oder eines Sachverhalts vom Beobachter beziehungsweise vom Subjekt. Die Möglichkeit eines neutralen Standpunktes, der absolute Objektivität ermöglicht, wird verneint. […] Da man davon ausgeht, dass jede Sichtweise subjektiv ist, werden wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse an bestimmten, anerkannten Methoden und Standards des Forschens gemessen.2 Von staatlich finanzierten Öffentlichen Bibliotheken wird Neutralität und Objektivität erwartet. Ihre Aufgabe ist es, ihren Leser*innen Literatur des gesamten Spektrums zur Verfügung zu stellen und somit Informationsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu fördern. Privat finanzierte Bibliotheken sind den Inhalten ihrer Geldgeber verpflichtet und gehalten, in deren Sinne Literatur zu sammeln und bereitzustellen. Neutralität steht hierbei nicht im Vordergrund. Wissenschaftliche (Spezial-)Bibliotheken wiederum sind der wissenschaftlichen Neutralität verpflichtet und der thematischen Ausrichtung ihres Instituts. Das Zentrum für Antisemitismusforschung sammelt dementsprechend möglichst umfassend Literatur zum Thema Antisemitismus und verwandten Bereichen wie Rassismus, Rechtsextremismus/-radikalismus, Verschwörungstheorien, Nationalsozialismus und Holocaust. Selbstverständlich ist das ZfA der wissenschaftlichen Objektivität mit den genannten Standards und Methoden verpflichtet, es kann jedoch selbst nicht neutral sein. Basis der Forschung des ZfA ist die Darstellung des Antisemitismus in all seinen Facetten und Ausprägungen mit dem Ziel, ihn zu bekämpfen. Die Arbeit des ZfA soll in die politische Bildung einfließen, die Demokratie stärken und rechte Einstellungen verringern oder im besten Falle verhindern. Eine Ausrichtung des ZfA nach den Vorstellungen der AfD wäre demzufolge undenkbar. Ich verfasse also einen Beitrag über Neutralität in Bibliotheken aus Sicht einer Bibliothek, die eben gerade nicht neutral sein soll.

Im Folgenden richte ich meinen Werkstattbericht am Weg der Bücher innerhalb der ZfA-Bibliothek aus: Erwerbung, Katalogisierung, Standorte und Zugänglichkeit, Nutzung. Am Ende schließe ich meinen Beitrag mit persönlichen Eindrücken.

Erwerbung

Wie eingangs erwähnt, ist rechte Literatur im Bestand der ZfA-Bibliothek selbstverständlich, ihr Anteil macht geschätzte 15–20 % des Bestands aus. Verschiedene Zeitschriften/Zeitungen sind abonniert, darüber hinaus werden regelmäßig Bücher erworben. Mit den abonnierten Zeitschriften soll das aktuelle rechte Spektrum möglichst umfassend abgedeckt sein. Darüber hinaus verfügt das ZfA über einen umfangreichen Bestand alter rechter Periodika, die mittlerweile nicht mehr erscheinen. Rechte Bücher erwerbe ich entweder nach Hinweisen der Mitarbeiter*innen und Studierenden des Instituts oder aufgrund eigener Recherchen. Aktuelle Literatur wird vorgehalten, ebenso Literatur von Holocaustleugnern aus den 1980er und 1990er Jahren sowie Literatur der alten Rechten direkt nach 1945. Hinzu kommt selbstverständlich Sekundärliteratur zu rechten Positionen, Politiker*innen, Autor*innen et cetera.
Diese rechten Periodika und Bücher finden ihren Weg ins Zentrum für Antisemitismusforschung auf unterschiedliche Weise: Die meisten Periodika bestelle ich über einen Zwischenhändler, damit das ZfA nicht als Abonnent verzeichnet ist. Einige Zeitschriftenverlage möchten jedoch genau wissen, wer der Besteller ist und verweigern deshalb die Auslieferung über eine zwischengeschaltete Instanz. Diese Zeitungen/Zeitschriften sind mit der offiziellen Adresse des ZfA abonniert. Bücher bestelle ich wie auch sonst über unsere Buchhandlung. Durch unsere Bestellungen ist die Buchhandlung bei einigen rechten Verlagen schon so bekannt, dass sie Werbung und Broschüren von den einschlägigen Verlagen erhält. Diese kostenlosen Broschüren (zum Beispiel Rechtfertigungsschriften von Horst Mahler) gibt die Buchhandlung an uns weiter – graue Literatur, die unverzichtbar für uns ist.

An mich wird sehr oft die Frage gerichtet, ob es zu rechtfertigen ist, mit unseren Bestellungen die rechten Verlage finanziell zu (unter-)stützen und ob wir damit nicht auch zu deren Überleben beitragen. Meine Antwort ist, dass der Vorwurf einerseits natürlich gerechtfertigt ist, unsere Bibliothek aber andererseits zum Ziel hat, eben diese rechte Literatur zu sammeln und den Forschenden am Institut für die Aufklärung über Antisemitismus zur Verfügung zu stellen. Andere Erwerbungswege als Kauf sind nicht realistisch. Aber natürlich finde ich es nicht angenehm, am Ende des Jahres zum Beispiel in der Deutsche[n] Stimme3 einen Brief an die Abonnent*innen zu finden, in dem sich die Herausgeber für die zahlreiche und effektive Unterstützung der Zeitung bedanken. Ein Zwiespalt, mit dem ich leben muss, wenn ich in der Bibliothek des ZfA arbeite.

Katalogisierung

Alle Titel, die wir erwerben, werden im Katalog der TU-Universitätsbibliothek katalogisiert und sind somit weltweit verzeichnet. Alle Zeitschriften sind in der ZDB nachgewiesen. Es gibt keine versteckten Bestände. Nicht selten hat die ZfA-Bibliothek Alleinbesitz oder ist eine von zwei oder drei Bibliotheken, die den Titel besitzen. Das zeigt, wie wichtig unsere Erwerbungspraxis für diejenigen ist, die zu den Themen Antisemitismus, Rassismus und ähnlichem arbeiten.

Standorte – Zugänglichkeit – Nutzung

Die Bibliothek des ZfA ist eine Forschungs- und Wissenschaftliche Spezialbibliothek, die (fast) ausnahmslos Nutzer*innen über 18 Jahre hat. In der Bibliothek forschen die Mitarbeiter*innen des Instituts, die Studierenden des institutseigenen Masterstudiengangs sowie an den Themen der Bibliothek Interessierte, die nicht der TU Berlin angehören (müssen). Der Großteil der Bestände (circa 35.000 Bände) steht im Freihandbereich und kann ohne Beschränkungen genutzt werden. Hier stehen auch die rechten Bücher und Zeitschriften. Aus Platz- und konservatorischen Gründen stehen die Medien mit Erscheinungsjahr bis 1945 (circa 5.000 Bände) in einem gesonderten Raum, die Zeitschriftenhefte vor 2012 im Keller in Kompaktregalen. Die Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek, die allen, die dort lesen und arbeiten wollen, offensteht. Hinter dieser Entscheidung, alle Bücher in Freihand zu stellen, die in Absprache mit den Mitarbeiter*innen des ZfA getroffen wurde, stand der Wunsch der Wissenschaftler*innen, auch die rechte Literatur ohne Hürden nutzen und direkt am Regal auf sie zugreifen zu können. Dieser Wunsch ist verständlich und nachvollziehbar, birgt aber rechtliche Gefahrenpotentiale. Bibliotheken sind verpflichtet, volksverhetzende, rassistische und andere strafrechtlich bedingte Literatur nicht an unter 18-jährige Nutzer*innen zugänglich zu machen, sie also gesondert aufzubewahren.4 Holocaustleugnende Literatur fällt unter diese Rubrik. Eigentlich müssten wir sie aus dem Freihandbestand entfernen, tun dies aber nicht mit dem Argument, dass wir eine wissenschaftliche Forschungsbibliothek sind, die nur von über 18-jährigen Personen genutzt wird. Da in meinen bisherigen zweieinhalb Jahren in der Bibliothek des ZfA maximal zwei Personen unter 18 Jahren (mit ihren Eltern) die Bibliothek genutzt haben, werde ich den gegenwärtigen Zugang zur strafrechtlich relevanten Literatur nicht ändern.

Ganz anders ist der Zugang zu rechter Literatur in der Bibliothek der Topographie des Terrors gestaltet – hier finden sich allerdings auch andere Nutzer*innengruppen, die eine andere Zugänglichkeit dringend notwendig machen. Die Zielsetzung der Topographie ist keine wissenschaftliche, sondern eine bildungspolitische, die sich an ein anderes Publikum als das im ZfA richtet. In der Topographie des Terrors wird die rechte Literatur5 in einer eigenen Systematikgruppe zusammengefasst und im Magazin der Bibliothek aufgestellt. Alle diese Titel sind katalogisiert und somit suchbar. Vor der Ausgabe dieser Bestände müssen die Nutzer*innen eine Versicherung unterschreiben, dass sie diese für wissenschaftliche oder persönliche Forschungen (zum Beispiel Familienforschung) benötigen. Auch in der Topographie des Terrors wurde über dieses Verfahren in einer Runde aller Mitarbeitenden entschieden. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren zwei wichtige Faktoren: Nutzergruppen der Topographie-Bibliothek sind zu einem großen Teil Schüler*innen, die an Seminaren der Stiftung teilnehmen und im Rahmen dieser Seminare eigenständig in der Bibliothek recherchieren und arbeiten. Da der Großteil dieser Schüler*innen unter 18 Jahre alt ist, MUSS der strafrechtsrelevante Teil des Bestandes außerhalb des Freihandbereichs stehen und darf nicht offen zugänglich sein. Darüber hinaus kommen sehr viele Besucher*innen der Ausstellung mit persönlichen Fragen in die Bibliothek. Oft sind es Familienangehörige ehemaliger Opfer der Nationalsozialisten, die nach Todesort und -zeitpunkt ihrer Familienmitglieder forschen. Diese Fragen sind überwiegend hoch emotional und müssen mit viel Feingefühl beantwortet werden. Deshalb soll gerade dieser Nutzergruppe nicht zugemutet werden, rechte Literatur ganz normal im Freihandbestand zu finden.

Die Bibliothek des ZfA ist eine Bibliothek der TU Berlin und damit der Universitätsbibliothek der TU zugehörig. Alle ZfA-Bestände sind über ALMA im Primo-Katalog der UB verzeichnet und somit offen für Fernleih-Anfragen. Auch rechte Titel aus der ZfA-Bibliothek werden über Fernleihe angefragt. Ich entscheide über jede Anfrage individuell, je nach Zustand und Umfang des bestellten Titels. Hat das ZfA Alleinbesitz und ist der Titel darüber hinaus nicht mehr zu erwerben, lehne ich eine Fernleihe meist ab, da mir die Gefahr des Verlustes durch den Postweg zu groß erscheint. Nach inhaltlichen Kriterien verweigere ich eine Fernleihanfrage jedoch niemals. Ich kenne nur die anfragende Bibliothek, nicht jedoch die letztendlichen Nutzer*innen – aber nach meinem beruflichen Verständnis steht es mir nicht zu, zu entscheiden, wer welches Buch lesen darf und welches nicht. Dass die Anfrage von einer Bibliothek kommt, reicht mir als Aussage einer wissenschaftlichen Nutzung des angefragten Titels aus. Nutzer*innen mit einer rechten politischen Einstellung werden mit Sicherheit ihre Literatur nicht beim Zentrum für Antisemitismusforschung bestellen, sondern ihre eigenen Bezugswege haben und nutzen.

Ebenso verhält es sich mit Nutzer*innen vor Ort in der Bibliothek des ZfA: Es ist nicht meine Aufgabe, nach ihrer politischen Gesinnung zu fragen und daraufhin zu entscheiden, ob sie in der Bibliothek arbeiten dürfen oder nicht. Unsere Bibliothek steht allen Personen offen, die darin arbeiten möchten.

Persönliche Eindrücke

Ich möchte meinen Beitrag mit persönlichen Eindrücken beenden. Nach langjähriger Tätigkeit in der Bibliothek der Stiftung Topographie des Terrors habe ich unter anderem die Stelle gewechselt, weil mir die Konzentration auf das Thema Nationalsozialismus, Täter und Holocaust zu schwer wurde. Einige werden nun – vielleicht zu Recht – sagen, dass ein Wechsel zum Zentrum für Antisemitismusforschung thematisch dann nicht gerade ideal war. Das Thema Antisemitismus ist jedoch breiter und vielfältiger als Nationalsozialismus und umfasst viele Aspekte. Worauf ich allerdings tatsächlich nicht vorbereitet war, ist der hohe Anteil rechter Literatur in der Bibliothek und eben diese Selbstverständlichkeit, mit der sie im ZfA erworben wird. Mir persönlich geht es damit nicht immer gut. Ich bekomme leicht den schiefen Eindruck, dass es sehr viel rechte Literatur gibt und sie prozentual höher ist als nicht-rechte Literatur. Verstärkt wird dieser Eindruck zusätzlich durch die hohe Präsenz der AfD und rechter Positionen in der gegenwärtigen Politik und Berichterstattung, die ich verfolge, um in der Bibliothek auch inhaltlich auf dem aktuellen Stand zu sein. Ich muss mir dann bewusst andere Felder suchen, die mich in der Realität erden und die schönen Dinge des Lebens sehen lassen.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen erschreckenden politischen Entwicklungen in Deutschland und weltweit begrüße ich es sehr, dass sich die aktuelle LIBREAS-Ausgabe mit rechter Literatur in Bibliotheken und deren Positionierung in der Gesellschaft beschäftigt. Das unterstreicht, dass im Bibliothekswesen neben den mittlerweile überwiegend technischen Fragen die Bibliotheksethik weiterhin eine Rolle spielen muss.


  1. Siehe hierzu auch die Diskussion im BuB-Heft 04/2018.

  2. Neutral siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Neutral (letzter Zugriff 20.2.2019); Objektivität (als neutraler und unabhängiger Standpunkt) siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Objektivit%C3%A4t (letzter Zugriff 20.2.2019).

  3. Die Deutsche Stimme ist das Organ der NPD.

  4. Siehe hierzu die grundlegende Bachelorarbeit von Rebecca Behnk: Behnk, Rebecca: Nationalsozialistische Schriften – freier Zugang oder Barrieren? : rechtliche Vorgaben und praktische Umsetzung am Beispiel von Berliner Spezialbibliotheken. Berlin: Simon Verlag für Bibliothekswissen, 2013.

  5. Auch in der Topographie wird über rechte Literatur anhand von Verlagen, Autoren und Inhalten entschieden.


Irmela Roschmann-Steltenkamp ist seit Oktober 2016 Bibliotheksleiterin im Zentrum für Antisemitismusforschung, 1994–2016 Bibliotheksleiterin in der Stiftung Topographie des Terrors. Studium der Germanistik und Europäischen Ethnologie in Göttingen. 1995–1997 berufsbegleitendes Fernstudium am IBI der HU Berlin.