{Puschmann, Cornelius (2009): Vom Object Web zum Discourse Web. Metaphern der digitalen Kommunikation im Wandel und ihre Auswirkungen auf die Wissenschaft. In: LIBREAS.Library Ideas, Jg. 5, H. 2 (15).}
von Cornelius Puschmann
Um etwas Neues zu begreifen, ziehen wir zumeist das heran, womit
wir bereits vertraut sind. Die Sprach- und Kognitionswissenschaft kennt die
Theorie der konzeptuellen Metapher, um diesen Prozess zu beschreiben (Lakoff
und Johnson, 2007).
Konzeptuelle Metaphern sind in unserem Denken allgegenwärtig und manifestieren
sich davon abgeleitet in unserer Sprache. Sie motivieren ganz alltägliche
Ausdrücke, wie z. B. begreifen: so, wie uns die haptisch-sinnliche
Erfahrung des Anfassens einem Gegenstand kognitiv näher bringt, weil wir
die Erfahrung gemeinsam mit dem Gegenstand abspeichern und später auf verschiedene
Vertreter dieses Typs erweitern (Kaninchen haben weiches Fell, Steine sind hart),
interpretieren wir auch den Prozess des Verstehens. Wir fassen etwas mental
an und machen es uns so zu eigen, wenn wir es begreifen.
Konzeptuelle Metaphern werden irgendwann so alltäglich, dass wir sie nicht
mehr als solche wahrnehmen, aber sie geben auch als Fossile noch Aufschluss
darüber, wie sehr wir Abstraktes durch Konkretes und Neues durch Bekanntes
verstehen. Spannend wird es besonders dort, wo wir unsere Umwelt durch unsere
Tendenz zur metaphorischen Übertragung überhaupt erst gestalten; also
dort, wo wir gewissermaßen eine konzeptuelle Leerstelle mit Sinn füllen
müssen.
Das Internet ist eine solche konzeptuelle Leerstelle. Betrachtet man vorsichtig
unsere bisherigen Versuche, sie zu füllen, so wird schnell sichtbar, wie
sehr wir bekannte Konzepte heranziehen, die mit der Technologie, die wir tatsächlich
benutzen, zunächst wenig zu tun haben bzw. keinerlei Aufschluss darüber
geben, wie diese Technologie tatsächlich funktioniert. Stattdessen stellen
wir Analogien zwischen Informationsmedien wie Büchern und „Informationsorten“
wie Bibliotheken und digitaler Technologie her und recyceln die Vokabeln, die
wir bereits durch den Umgang mit Informationen in vordigitalen Kontexten kennen.
Begriffe wie „Desktop“, „Datei“, „Ordner“,
„Browser“, „Lesezeichen“, „Seite“, „E-Mail“
reflektieren diesen Gebrauch und unterstreichen unsere Fixierung auf das Gegenständliche.
In seiner frühen Entwicklungsphase wurde das WWW häufig als Bibliothek
der Bibliotheken charakterisiert; als Wissensspeicher, in dem Informationen
nach den gleichen Prinzipien angeordnet werden, wie in einem Papierarchiv, und
auch heute noch wird diese Bild manchmal bemüht (Wallace, 1999).
Die konzeptuelle Analogie des Webs als digitaler Entsprechung
von Bibliotheken und Archiven basiert auf einer noch grundlegenderen Metapher.
Wir verstehen das Internet ganz allgemein als Raum, in den wir Dinge „einstellen“
und „hochladen" und aus dem wir „herunterladen“ –
wo sind eigentlich genau „oben“ und „unten“? Wir sprechen
von Informationen „auf“ einer Website, gehen „ins“ Netz
und sind „drin“.
Aber wann sind wir heutzutage eigentlich noch draußen? Die Metapher des
virtuellen Raums, den wir nur für kurze Stippvisiten betreten, wird dort
umso weniger griffig und nützlich, wo er keine Alternative zum realen Raum
darstellt, sondern mit diesem immer stärker zusammenfällt, wie dies
zunehmend durch ständige Konnektivität und mobile Endgeräte geschieht.
Setzt man unterwegs sein Mobiltelefon mit Internetfunktion ein, um etwas über
die Restaurants in der Umgebung zu erfahren, bewegt man sich nicht mehr im alternativen
Cyberspace, sondern einfach in der semantisch-informationell erweiterten digitalen
Alltagsrealität. Es vollzieht sich eine simultane Entwicklung im Object
Web, in welchem wir selbst direkt mit verbildlichten Informationsressourcen
umgehen, in zwei (verwandte) Richtungen: hin zum Social Web, in dem wir uns
selbst darstellen und miteinander kommunizieren, und hin zum Semantic Web, in
dem Informationen durch deren Inbeziehungsetzung für den Computer interpretierbar
werden. Social und Semantic Web ist einerseits gemein, dass in ihnen Prozesse
ablaufen, die keine prädigitalen Vorläufer mehr haben, sondern tatsächlich
nur dort existieren (so kann man z. B. auch offline ein Photoalbum besitzen
oder Tagebuch führen, nicht aber via Papier twittern oder seinen Status
aktualisieren).
Andererseits zeichnen sie sich aus Nutzersicht dadurch aus, dass dort Kommunikation
stattfindet, und nicht die simulierte Interaktion mit verdinglichten Informationen.
In diesem Discourse Web kommunizieren wir entweder mit anderen Menschen oder
mit Agenten, die durch Kommunikation bedient werden, wie wenn wir beispielsweise
eine Frage an eine moderne Suchmaschine richten. Das neue Web ist also eine
Umgebung, in der wir Dinge erfahren, indem wir kommunizieren, nicht indem wir
stumm und auf uns allein gestellt einen künstlichen Raum voller imaginierter
Datenträger durchsuchen.
Seit der Einführung grafischer Benutzerinterfaces in den
1980er Jahren basiert unsere Erfahrung des Computers stark auf visuell-räumlichen
Metaphern; auf Räumen, in denen wir uns alleine bewegen. Während Programmier-
und Befehlssprachen eine weitere Interaktionsmöglichkeit mit dem Computer
darstellen, muss ihr Vokabular erst erlernt werden, während die visuelle
Sprache eines GUIs (Graphische Benutzeroberfläche) auf bekannten und universellen
Konzepten aufbaut. Wir beschreiben das Internet ebenso wie die Umgebung unseres
heimischen Desktops sprachlich primär als Umgebung, die implizit den gleichen
Gesetzmäßigkeiten gehorcht wie unser gewohntes räumliches Umfeld.
Dateien werden als Verdinglichung von Informationen verstanden, die wir in die
Hand nehmen und bearbeiten, löschen, kopieren, von einem Ort zum anderen
transportieren, ein- und auspacken, verschicken, verschlagworten, versteigern,
verschenken und aus Sicht der Contentindustrie auch stehlen können.
Unsere Begrifflichkeiten spiegeln zumeist nicht die technische Realität
des Internets oder der Geräte, mit dem wir es erfahrbar machen wider –
das müssen sie aber pragmatisch betrachtet auch nicht. Vielmehr wird durch
die Auswahl unserer Metaphern klar, wie wir abstrakte Informationsressourcen
als Gegenstände, Orte und stoffliche Informationsträger behandeln,
weil wir mit diesen Kategorien gut vertraut sind. Problematisch werden die Raum-
und Gegenstandsmetaphern aber dort, wo virtuelle Räume und Gegenstände
nicht mehr die Eigenschaften ihrer Vorlagen aufweisen. So liefern z. B.
die meisten Suchanfragen wesentlich mehr Treffer, als wir tatsächlich anschauen
können – die virtuelle Bibliothek ist viel zu groß, als das
wir ihre Regalreihen jemals ablaufen könnten. Stattdessen formulieren wir
daher unsere Suchen zunehmend so, dass es auf sie eine einzige „optimale“
Antwort gibt: was ist X, wie teuer ist Y, wo kann ich Z kaufen etc. Interessanterweise
greifen wir damit auf eine Verhaltensweise zurück, die der Informationssuche
mittels physischer Datenträger vorausgeht und die wir von Kindesbeinen
an beherrschen: wir stellen Fragen.
Mit dem Social Web ist eine alltägliche Dimension in den Vordergrund getreten, die das Internet auch über klar umgrenzte Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturkontexte hinaus zum Universalmedium macht: der Dimension des Nutzers. Persönliche Fotos, Texte und Videos werden in großer Vielzahl verbreitet, Social Networking Sites, Blogs und Kommunikationsplattformen wie Twitter verwischen die Grenzen zwischen öffentlicher und privater Kommunikation. Die Informationen, die wir im Social Web generieren, sind dabei nicht mehr die gleichen dekontextualisierten Artefakte wie im Web 1.0, sondern gruppieren sich sozusagen um uns herum. Das einende Element von Facebook-Profilen und Flickr-Fotos, der Lieblingsmusik bei Last.fm, dem Gespräch via Skype und den Nachrichten bei Twitter sind die Personen, denen die Informationen zugeordnet werden können, ohne sie fehlt diesen Daten der sinngebende Kontext – im Gegensatz zu den Nachbildungen physischer Informationsträger, die das Web 1.0 dominierten, wie dem Brief, dem schwarzen Brett, dem Buch oder der Zeitschrift, tragen Diskurs- und Interaktionsmetaphern das Web 2.0. Was dort geschieht, vollzieht sich zwischen Personen, auf einem konkreten Zeitstrahl und in einem konkreten Kontext – ob nun konstruiert oder aus der Realität bezogen –, während wir vorher zeit- und kontextfrei in Isolation mit abstrakten Informationsressourcen interagiert haben.
Die Vertrauenswürdigkeit dieser vordigitalen Informationsressourcen
basierte primär auf deren bloßer Existenz – die Veröffentlichung
eines Buches oder die Ausstrahlung einer Fernsehsendung ist in sich bereits
Garant für deren Relevanz. Viele prädigitale Übermittlungsformen
sind institutionell getragen und werden nach strengen Wirtschaftlichkeits- und
Relevanzkriterien erstellt und verbreitet; Kriterien, die mit dem Wechsel vom
Massen- zum Individualmedium in der Konsequenz wegfallen und deren Abwesenheit
zu Fragmentierung führt.
Die Reduktion der publikumsbezogenen Relevanz und somit auch der wirtschaftlichen
Verwertbarkeit von Informationen im Social Web geht dabei einher mit dem Verlust
der räumlichen Metapher. Die Person, die ein Bild, einen Videoclip oder
einen Blogeintrag kreiert, ist die Klammer, die dieses Informationsbündel
zusammenhält; die digitale Überschrift, unter der unterschiedliche
personenbezogene Informationen gespeichert sind. Social Networks sind unter
dem Aspekt der quasi-universellen kognitiven Relevanz plausibel, die andere
Menschen für uns haben. Wir sind soziale Wesen und das Social Web maximiert
die Bedeutung unserer sozialen Informationen dadurch, dass es sie dauerhaft
für andere sichtbar macht.
Zwar lassen sich der Wert anderer Arten von Informationen objektiver
bestimmen (Börsenkurse, Patente und so weiter), aber soziale Informationen
haben dafür einen wesentlich universelleren Charakter. Die Urlaubsfotos,
die Lieblingsmusik und die Blogeinträge von Freunden, Angehörigen
oder Kollegen sind zumindest bis zu einem gewissen Grad für deren Netzwerkumfeld
interessant und brauchen keine anderen Quellen der Relevanz. Gleichzeitig sind
selbst der Vergleich und die soziale Neugier gegenüber Unbekannten erheblich.
Dass andere Menschen und die Informationen, die diese produzieren, für
uns automatisch interessant sind, ist evolutionär einleuchtend: unser Wissen
über andere bestimmt unsere Fähigkeit, mit diesen umzugehen, und dies
beeinflusst wiederum entscheidend unsere Überlebenschancen. Gleichzeitig
ist bei solchen Informationen, die sich ausschließlich qualitativ bewerten
lassen, das Vertrauen in die Informationsquelle bestimmend und dieses Vertrauen
beruht auf der Beziehung zwischen Anbieter und Nutzer. Soziale Informationen
wirken also einerseits als Geste und Vertrauensangebot seitens des Anbieters
und dienen andererseits dem Informationsempfänger als Vertrauensgrundlage.
Für Weblogs, Wikis oder Mikroblogs gibt es im Gegensatz zu beispielsweise E-Mail und E-Books kein prädigitales Äquivalent (auch wenn für Blogs oft fälschlicherweise das Tagebuch als vermeintlicher Vorgänger herangezogen wird). Diese Kommunikationsformen lassen unsere etablierten Metaphern hinter sich und erzeugen etwas Neues: eine persistente, zeitunabhängige, soziale Interaktion, in der wir ständig „drin“ sind. In ihr kommunizieren wir nicht mehr mit wenigen, bestimmten Adressaten oder einer Pauschalöffentlichkeit, sondern stattdessen mit einer selbst modellierten „Personal Public“, die Interaktionspartner aus ganz verschiedenen sozialen Kontexten integriert. Das Monopol auf den öffentlichen Raum als Informationsbühne, zuvor den Massenmedien vorbehalten, existiert im Social Web nicht mehr. Gleichzeitig ist auch die eine öffentliche Bühne nicht mehr der zentrale Schauplatz öffentlicher Meinungsbildung.
All dies ist deshalb für den modernen wissenschaftlichen Kommunikationsbetrieb von Bedeutung, weil dieser maßgeblich auf der Produktion und Rezeption von dekontextualisierten Informationsressourcen in Form von wissenschaftlichen Artikeln, Bänden und Monographien basiert. Wissenschaftliche Werke sind faktisch zumeist nur einem Fachpublikum zugänglich und werden von diesem nach ihrem Wert für den Forschungsfortschritt bewertet. Dabei sind Publikationen für Wissenschaftler die zentralste Möglichkeit der Profilbildung. Sie machen aus, wie sich ein Forscher für sein Forschungsumfeld darstellt. Kenntnisse über die rhetorischen Konventionen und Praktiken des jeweiligen Publikationsgenres in der eigenen Fachdisziplin sind für den Prozess des wissenschaftlichen Schreibens ebenso wichtig wie Methodenkenntnisse und der Überblick über den Forschungsstand für die dem Schreiben vorausgehenden Schritte. Der prädigitale Wissenschaftsbetrieb ist stark von der Form seiner Wissensübertragung geprägt, also von den medialen Eigenschaften, die Papier mit sich bringt.
Objektifizierung: Die Publikation eines Artikels oder Buches ist mit der Produktion eines konkreten Gegenstands verbunden. Die Herstellung dieses Gegenstands folgt auch ökonomischen Gesichtspunkten und kann in der Regel nur mit institutioneller Unterstützung stattfinden (z. B. durch Verlage oder Universitäten). Die besonderen Anforderungen des Produktionsprozesses (Seiten- und Kapitelaufteilung, Einband, Anzahl identischer Exemplare) haben maßgeblichen Einfluss auf die Form und somit auch auf die Bedeutung des Werkes.
Attribution/ Besitz: Ein Buch oder Artikel kann zweifelsfrei einem Urheber zugeordnet werden, der als dessen rechtlicher Besitzer dessen Verwertung unter festgelegten Bedingungen gestattet. Die Urheberschaft des geistigen Werkes ist unmittelbar verknüpft mit der Verwertung des materiellen Gegenstandes. Der Autor hat die Kontrolle, der Leser ist passiv und in seinen Rechten klar eingeschränkt.
Invariabilität/ Permanenz:
Dadurch, dass das wissenschaftliche Werk mit der medialen
Form eines Buchs oder Artikels identifiziert wird, wird dessen Invariabilität
einerseits technisch notwendig und andererseits intellektuell glaubhaft. Die
Permanenz wissenschaftlicher Werke erlaubt es, diachrone Entwicklungen nachzuvollziehen
und den Wissenschaftsprozess in Analogie an physische Vorgänge als Aufbauprozess
zu verstehen, bei dem eine Entwicklung nicht nur zeitlich, sondern auch logisch
einer anderen folgt.
Dekontextualisierung: Rhetorisch
betrachtet bietet ein wissenschaftliches Werk normalerweise keinen Einblick
in die situative Erfahrung seines Erstellers. Es nimmt üblicherweise nicht
die Perspektive des Wissenschaftlers ein und „erzählt“ nicht.
Es reflektiert nicht die subjektive Erfahrungswelt seines Urhebers, sondern
den Versuch, einen objektiv-analytischen Standpunkt einzunehmen, indem der Autor
wissenschaftliche Zusammenhänge und nicht seine Person als argumentativen
Ausgangspunkt nimmt. Diese, für schriftsprachliche Formen rhetorisch charakteristische
Desubjektivierung und Dekontextualisierung, ist dabei klar vom Datenträger
Papier und dessen Invariabilität und Permanenz begünstigt –
nicht der Autor, sondern das Werk, in seiner Qualität und Form von Kollegen
und Verlag sanktioniert und produziert, spricht außerhalb eines individuellen
menschlichen Zeit- und Erlebniskontextes mit eigener, autoritärer Stimme.
Autorität: Das wissenschaftliche Werk bezieht so seine Autorität maßgeblich aus seiner Form, und aus dem institutionellen Rahmen, der diese Form ermöglicht. Es ist qua Existenz relevant, denn es hat einen umfassenden Prüfungs- und Editierungsprozess durchlaufen. Auch stilistisch setzt es sich deutlich von anderen, nicht institutionell sanktionierten Ausdrucksformen wie z. B. persönlicher Korrespondenz und gesprochener Sprache ab, um seinen besonderen Status zu unterstreichen.
Etablierte Formen der wissenschaftlichen Kommunikation
sind also sprachlich und formal stark an den Datenträger Papier angepasst,
auch wenn diese im Internet publiziert werden.
Besonders die Geisteswissenschaften sind auf den Wandel vom Object Web
zum Discourse Web unzureichend eingestellt, weil in ihnen die Identifikation
mit dem Gegenstand Buch und den innerhalb dieser Form gewachsenen rhetorischen
Konventionen so stark ist. Diese rhetorischen und formalen Konventionen sind
dabei auf Dauer nicht beliebig von einem Medium in ein anderes transplantierbar.
Auch wenn die Analogie von E-Journals, E-Books und Ähnlichem eine nützliche
kognitive Krücke darstellt, ist es doch mehr als zweifelhaft, ob diese
Metapher lange halten wird. So wie die Konventionen wissenschaftlicher Journals
und Bücher unter ganz bestimmten technologischen und ökonomischen
Bedingungen entstanden sind, werden unter veränderten Bedingungen neue
Formen entstehen, die die wissenschaftliche Kommunikation langfristig als stärker
performativ, situativ, interaktiv und iterativ rekonzeptualisieren werden. Grund
für diesen Wandel wird der Übergang von einer Entscheidergeneration
zur nächsten sein – von digital immigrants, die bekannte
Konzepte und Methoden von Papier auf das Internet übertragen, zu digital
natives, die mit Papier als primärem Wissens- und Datenträger
nichts mehr anfangen können.
Lakoff, George, Johnson, Mark (2007): Leben in Metaphern. Konstruktion und Gebrauch von Sprachbildern. 5. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag, 2007.
Wallace, Patricia (1999): The psychology of the Internet. Cambridge: Cambridge University Press, 1999.