> > > LIBREAS. Library Ideas # 34

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Studierende, Bücher und Praxis

Das Projektseminar Von der Idee zum Buch feiert sein 15-jähriges Jubiläum. Ein Interview mit Petra Hauke


Zitiervorschlag
Martine Weil, Erika Werner, "Studierende, Bücher und Praxis. Das Projektseminar Von der Idee zum Buch feiert sein 15-jähriges Jubiläum. Ein Interview mit Petra Hauke". LIBREAS. Library Ideas, 34 ().


Kurz vor dem 90-jährigen Jubiläum des Institutes für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (IBI) feierte auch das Projektseminar Von der Idee zum Buch – Durchführung eines Publikationsprojektes sein eigenes Jubiläum. Seit 2002 bietet das IBI den Studierenden die Chance, dieses Projektseminar zu besuchen. Das Seminar wird einmal pro Jahr angeboten und beschäftigt sich mit Projektmanagement am Beispiel der Veröffentlichung eines Sammelbandes zu einem bibliothekswissenschaftlich relevanten Thema. Dabei lernen die Studierenden in der Praxis die verschiedenen Phasen eines wissenschaftlichen Publikationsprozesses, von der Themenfindung bis zur Öffentlichkeitsarbeit. Am Ende jedes Seminars wird ein Buch veröffentlicht. Bis jetzt sind 14 Bände in Verlagen wie Bock + Herchen und De Gruyter Saur erschienen. Der 15. Band wird voraussichtlich Ende 2018 erscheinen. Um das 15-jährige Jubiläum dieses erfolgreichen Projektes zu feiern, haben wir ein Interview mit Dr. Petra Hauke, seit 15 Jahren Leiterin des Projektseminars, geführt.

Petra Hauke mit Seminarteilnehmern im Wintersemester 2017/2018 (Fotografie: Valentina Dimitriadu)
Petra Hauke mit Seminarteilnehmern im Wintersemester 2017/2018 (Fotografie: Valentina Dimitriadu)

Martine Weil/Erika Werner: Erfahrung im Projektmanagement ist heutzutage sehr gefragt. Wie ist die Idee entstanden, ein Seminar zum Projektmanagement einer Publikation im IBI anzubieten?

Petra Hauke: In einem Gespräch mit Prof. Umlauf, der seinerzeit am IBI lehrte, erzählte ich von einem Lehrauftrag in Hannover zum Thema Publikationswesen, wo ich mit den Studierenden ein Publikationsprojekt theoretisch durchgespielt hatte. Zwei Tage später schlug mir Prof. Umlauf vor, dies im IBI einmal praktisch anzubieten: Von der Idee zum Buch – Durchführung eines Publikationsprojektes. Was halten Sie davon? So fing es an.

MW/EW: Unserer Ansicht nach versucht das Seminar Bibliothekswissenschaft und Bibliothekspraxis zusammenzubringen. Was lernen die Studierenden in diesem Kurs?

PH: Die Studierenden sollten neben den theoretischen Studieninhalten als künftige Wissenschaftler auch lernen, wie qualitätsvolle, druckreife Manuskripte aussehen müssen und das nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch: neben korrekter Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik sowie korrektem Ausdruck und Aufbau auch inhaltliche Logik und Aussagekraft, schließlich, last but not least, korrekte Zitierungen und Quellennachweise. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht, wenn man sich einmal bereits publizierte Arbeiten ansieht, die zuvor offenbar kein Lektor kritisch geprüft hat.

MW/EW: Im Sommersemester 2002 kam das Projektseminar zustande. Was hat sich seitdem verändert?

PH: Die Bände sind nicht nur umfangreicher, sondern auch inhaltlich anspruchsvoller geworden: von RAK versus AACR (2002, 208 Seiten) über The Green Library, ein internationales IFLA-Projekt (2013, 441 Seiten) bis zu Bibliothek. Forschung für die Praxis: Festschrift für Konrad Umlauf zum 65. Geburtstag (2017, 730 Seiten).

MW/EW: Wie werden die Themen der Bücher ausgewählt?

PH: Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal liegt ein Thema in der Luft, so wie bei dem ersten Band 2002 nach dem sogenannten Nikolausbeschluss zum Umstieg auf internationale Formate und Regelwerke, der eine ziemliche Flut von Diskussionsbeiträgen in Mailinglisten aber auch Aufsätzen in Fachzeitschriften auslöste. Eine handliche Publikation, die die verschiedenen Standpunkte zusammenbrachte, schien damals sinnvoll zu sein. Manchmal ist der Anlass eine Konferenz, deren mündliche Beiträge durch die Veröffentlichung in einem Sammelband ein größeres Publikum erreichen sollen. Oder es ergibt sich aus persönlichen Kontakten beziehungsweise Netzwerkarbeit die Idee der Bündelung unterschiedlicher Kompetenzen, die einer Publikation zugutekommen können, wie zum Beispiel bei den Bänden über Bibliotheksbau, die der Bibliotheksbauexperte Klaus U. Werner nicht nur anregte, sondern als Mitherausgeber begleitete.

MW/EW: Die Veröffentlichung eines Buches ist ein langwieriger Prozess. Die Veröffentlichung der Beiträge einer Tagung erfolgt in der Regel erst nach mehreren Jahren. Wie schaffen Sie es, einen Sammelband so schnell zu veröffentlichen? Wie lange dauert der gesamte Prozess?

PH: Ein Semester muss reichen, denn mehr Zeit haben wir nicht zur Verfügung und jedes Studententeam möchte und soll am Ende sein eigenes Projekt abgeschlossen in Händen halten können. Das heißt, dass der Kern der redaktionellen Arbeit an den Beiträgen innerhalb dieses einen Semesters geleistet wird, mit strengen Terminvorgaben an die beteiligten Autoren. Mit dem Ende des Semesters sind im Idealfall alle Inhalte ready to print und gehen an den Verlag. Am Lesen der Korrekturfahnen beteiligen sich die Studierenden dann nur noch, soweit es ihre Zeit erlaubt, gegebenenfalls übernehme ich den Part selbst.

MW/EW: Was ist der erste Schritt bei der Veröffentlichung eines Sammelbandes?

PH: Am Anfang steht die Wahl des Themas. Manchmal wird das erst in der ersten Sitzung des Semesters beschlossen, woraufhin dann auch erst die Autorenakquise erfolgt (Freundeskreise und Fördervereine, Praxishandbuch Ausstellungen in Bibliotheken und so weiter). Bei größeren Projekten liegen Thema und Autorenbeiträge zu Semesterbeginn bereits als Vorschlag vor und das Projektteam entscheidet gemeinsam, ob es diesem Vorschlag folgen oder ein anderes Projekt realisieren möchte.

MW/EW: Am Anfang des Kurses haben die Studierenden normalerweise keine Erfahrung in dem Bereich der Buchveröffentlichung. Vor welchen Schwierigkeiten steht man, wenn man mit einer Gruppe von Studierenden ein Buch veröffentlicht?

PH: Ich spreche ungern von Schwierigkeiten oder Problemen, eher von Herausforderungen. Die Studierenden gehen, wie wohl die meisten in dieser Frage Unerfahrenen, davon aus, dass die angesprochenen Autoren druckfertige Manuskripte einreichen. Dies ist aber eher selten der Fall. Es gilt also tatsächlich von der Zeichensetzung und Rechtschreibung über die Grammatik bis hin zur formalen und inhaltlichen Logik und zu Redundanzen, von den Zitaten (Plagiate!) bis zu den Referenzen auf Punkt und Komma sehr genau hinzuschauen und gegebenenfalls zu korrigieren. Besonders sensibel muss bei Stilkorrekturen vorgegangen werden, immer in Rückkopplung mit den Autoren, die sich aber in der Regel sehr kooperativ zeigen und uns für unsere Arbeit oft Respekt zollen.

MW/EW: 15 Jahre und 14 veröffentlichte Bücher (das fünfzehnte Buch wird demnächst erscheinen). Wie viele Studierende haben das Buchprojekt in all diesen Jahren absolviert?

PH: Die Teilnehmerzahlen sind unterschiedlich. Sie liegen pro Seminar in der Regel bei 15 bis 20 Studierenden, wir haben aber auch schon mit nur 5 Studierenden ein Projekt realisiert.

MW/EW: Was ist das Wichtigste, das die Studierenden bei dem Projekt lernen können?

PH: Die Studierenden lernen vor allem, an ihre eigenen Arbeiten, die sie künftig zum Beispiel als Hausarbeiten einreichen, entsprechende Qualitätsmaßstäbe anzulegen. Auch das Handwerkszeug, wie der Umgang mit Stylesheets, Dokument- und Formatvorlagen oder die konsequente Anwendung eines bestimmten Zitierstils, kommt ihnen für eigene künftige Arbeiten zugute. Daneben haben sie die Gelegenheit, durch den direkten Kontakt mit den Autoren, deren Beiträge sie betreuen, aber auch mit dem Verlag, Verbindungen für ihr eigenes künftiges berufliches Netzwerk anzuknüpfen.

MW/EW: Die Bücher sind bis jetzt in relevanten Verlagen (Bock + Herchen, De Gruyter Saur) erschienen. Sind die Verlage normalerweise offen für solche Projekte?

PH: Die Wahl des Verlages Bock + Herchen beruhte auf einer zuvor bereits bestehenden jahrelangen Zusammenarbeit. Bock + Herchen war auch der erste und einzige Verlag, der, beginnend mit der Festschrift für Walther Umstätter 2006 als Test, einer zeitgleichen Veröffentlichung der Print- und der Online-Ausgabe mit Open Access zustimmte. Nachdem die Buchprojekte sich als erfolgreich erwiesen hatten, zeigten auch andere Verlage Interesse, jedoch mitunter unter Voraussetzung eines Druckkostenzuschusses – den wir nie gezahlt haben – und in keinem Fall offen für eine hybride Publikation. Wichtig war uns immer ein namhafter Fachverlag, sodass unsere Publikation auf dem einschlägigen Markt auch sichtbar war.

MW/EW: Seit 2006 erscheinen die meisten Publikationen des Buchprojektes in hybrider Form, als Druck- und E-Book-Ausgaben, und man hat kostenfreien Zugriff auf die meisten Beiträge. Kann man sagen, dass Open Access zu dem Kurskonzept gehört?

PH: Ja, Open Access ist Teil des Kurskonzepts (die HU ist Mit-Unterzeichner der Berliner Erklärung zu Open Access), aber nicht um jeden Preis. Wir wurden mitunter gefragt, warum wir unsere Bücher nicht einfach ins Netz stellen. Zum einen steht unser Qualitätsanspruch einem Einfach(!?)-ins-Netz-stellen entgegen, zum anderen ist die Wahrnehmung beim Fachpublikum eine andere, wenn ein profilierter Fachverlag dahintersteht. Da unsere Publikationen nicht unbedingt von Tagesaktualität abhängen, denken wir, dass es eine akzeptable Lösung ist, die Bände nach der gesetzlich geregelten Karenzzeit von 18 Monaten mit Open Access zugänglich zu machen. Der Verlag unterstützt die Freischaltung, indem er uns das komplette PDF dafür kostenfrei zur Verfügung stellt. Dieses PDF wird dann von einem Mitglied des Seminarteams für die Veröffentlichung auf dem edoc-Server der Humboldt-Universität aufbereitet, dessen Mitarbeiter dann für die Veröffentlichung und Freischaltung sorgen. Es entstehen also keine finanziellen Kosten. Es ist schade, dass laut Aussage des Verlages die Herausgeber anderer Sammelbände von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen, andererseits auch verständlich in Anbetracht des technischen Aufwandes.

MW/EW: Ein neues Buch erscheint Ende 2018. Welches Thema wird es diesmal behandeln? Wie ist das Projekt verlaufen?

PH: Das Projekt des Wintersemesters 2017/18 basiert auf einer internationalen Satellitenkonferenz, veranstaltet von ENSULIB, der Environment, Sustainability and Libraries Special Interest Group der IFLA, im Vorfeld des Weltbibliothekskongresses 2017 in Polen. Die Beiträge dieser Konferenz sowie die Beiträge der gemeinsam mit der Public Libraries Section der IFLA veranstalteten Session in Wroclaw, dazu einige herausragende Einreichungen zum IFLA Green Library Award 2017 bilden den aktuellen Sammelband. Der Titel lautet Going Green: Implementing Sustainable Strategies in Libraries Around the World – Buildings, Management, Programmes and Services. Die Publikation wurde vom Professional Committee der IFLA für die Veröffentlichung in der Reihe IFLA Publications angenommen. Herausgeber sind Petra Hauke, Madeleine Charney (USA) und Harri Sahavirta (Finland). Eine besondere Herausforderung stellte die Veröffentlichung in englischer Sprache dar, zumal, abgesehen von Beiträgen aus den USA und Hongkong, die eingereichten Beiträge in der Regel von Nicht-Muttersprachlern aus Brasilien, China, Deutschland, Finnland, Kamerun, Kenia, Portugal, Schweden, Serbien, Uganda und der Ukraine stammen. Diese mussten auch sprachlich angepasst werden. Hier haben uns muttersprachliche Kolleginnen aus der IFLA-Gemeinschaft sehr bereitwillig unterstützt.

MW/EW: Das ist schon die zweite Veröffentlichung innerhalb des Projektseminars, die sich mit Grünen Bibliotheken beschäftigt. Wie wichtig und aktuell ist das Thema?

PH: Besonders durch die Annahme der Nachhaltigkeitsziele der UN Agenda 2030 durch die IFLA ist das Thema der Grünen Bibliothek noch einmal neu und aktuell auf die Tagesordnung gekommen, wie zum Beispiel auch die Gründung des deutschsprachigen Netzwerks Grüne Bibliothek im Januar 2018 und die Ankündigung der 1st International Conference on Green Libraries: Let’s Go Green! im November 2018 in Zagreb, Kroatien, zeigen. Auch Veranstaltungen wie der ungarische und der italienische Bibliothekskongress im März dieses Jahres in Budapest beziehungsweise Mailand und der Internationale Bibliothekskongress des österreichischen Bibliotheksverbandes im Mai 2018 sowie der Deutsche Bibliothekartag im Juni 2018 in Berlin haben das Thema der ökologischen Nachhaltigkeit im Programm.

MW/EW: Seit 2005 sind Sie Mitglied bei IFLA-Sektionen und seit 2010 sind Sie aktiv bei der IFLA Environment, Sustainability and Libraries Special Interest Group (ENSULIB). Das ist der zweite Band, der in der Reihe IFLA Publications erscheinen wird. Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen dem Projektseminar und der IFLA ab?

PH: Wenn sich herausstellt, dass wir eine internationale Publikation anstreben, dann bietet sich an, sie wegen der weltweiten Sichtbarkeit unter dem Schirm der IFLA zu publizieren anstatt als Einzelpublikation. Dafür gilt es dann, mindestens eine IFLA-Sektion zu gewinnen, die die Schirmherrschaft übernimmt. Außerdem müssen der jeweilige Herausgeber der Reihe sowie das Professional Committee der IFLA überzeugt werden. Wenn das gelungen ist, ist der Weg für die Veröffentlichung beim Verlag De Gruyter Saur frei, bei dem die Reihe erscheint.

MW/EW: Die letzte Etappe des Projektseminars ist nicht die Veröffentlichung des Buches, sondern die Öffentlichkeitsarbeit. Wie wird dabei vorgegangen? Müssen alle Studierenden Aufgaben aus diesem Bereich übernehmen?

PH: Neben der Redaktion der Beiträge gibt es eine ganze Reihe von Aufgaben, von denen jeweils eine als zusätzliche Aufgabe zu übernehmen ist. Dazu gehören unter anderem die verschiedenen Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit wie zum Beispiel ein Clip, eine Posterpräsentation oder ein Vortrag auf dem Deutschen Bibliothekartag, auf der IFLA oder auf dem internationalen studentischen BOBCATSSS-Symposium, aber auch das Ansprechen von kompetenten Rezensenten und von einschlägigen Rezensionsorganen. Besonders die Präsentation des Projektes im Rahmen eines Kongresses ist für die Studierenden eine in der Regel neue Erfahrung, die ihren Horizont erweitert und sie ermutigt, künftig auch ihre eigenen Projekte öffentlich zu präsentieren.

MW/EW: Warum ist die Öffentlichkeitsarbeit so wichtig für den Erfolg eines Projektes? Scheinen die Studierenden gern an dem Prozess teilzunehmen?

PH: Ein gutes Produkt erstellt zu haben, ist eine Sache. Aber es auch an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen, ist eine andere Sache. Auch wissenschaftliche oder Fachbücher müssen beworben werden, damit sie ihre Zielgruppe erreichen. Das sehen auch die Studierenden so, denn ihr Engagement und ihre Kreativität sind gerade in dieser Hinsicht mitunter bemerkenswert. Es gab schon den Fall, dass eine Studentin auf sämtliche Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke verzichtete, um ihre Teilnahme an einer IFLA-Konferenz finanzieren zu können, wo sie das seinerzeitige Buchprojekt mit einem Vortrag und einem Poster präsentierte.

MW/EW: Gibt es Pläne für die Zukunft dieses Seminars?

PH: Das Seminar wird im Rahmen eines zum jeweiligen Semester neu erteilten Lehrauftrages angeboten. Im Moment ist ein Auslaufen des Angebots seitens des IBI nicht erkennbar, und solange die Studierenden daran interessiert sind und sich immer wieder neue, interessante Themen finden, stehe ich dafür auch gern noch eine Weile zur Verfügung.

MW/EW: Frau Hauke, wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen.

PH: Ich bedanke mich bei Ihnen.

Für weitere Informationen über das Projektseminar Von der Idee zum Buch – Durchführung eines Publikationsprojektes und die schon veröffentlichten Bücher besuchen Sie bitte die Webseite des Buchprojektes unter https://www.ibi.hu-berlin.de/de/studium/studprojekte/buchidee.

*Mit Genehmigung der Interviewpartnerin wurden manche Stellen leicht geändert.


Dr. Petra Hauke ist seit 2002 Lehrbeauftragte am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (Formalerschließung, Publikationswesen, Auslandsexkursionen). Ihre Themenschwerpunkte sind Publikationswesen und Green Library. Von 2005 bis 2017 war sie Standing-Committee-Mitglied in den IFLA-Sektionen Education and Training beziehungsweise Library Theory and Research und seit 2010 aktiv bei ENSULIB (IFLA Environment, Sustainability and Libraries Special Interest Group). Sie ist auch eines der Gründungsmitglieder des Netzwerks Grüne Bibliothek – Interessengemeinschaft für ökologische Nachhaltigkeit.

Martine Weil studiert Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Dr. Erika Werner ist Altphilologin und macht zurzeit ein Zweitstudium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die beiden haben das Projektseminar Von der Idee zum Buch – Durchführung eines Publikationsprojektes im Wintersemester 2017/2018 absolviert.